Cabergolin

Cabergolin

Dosierung
0.25mg 0.5mg
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  • In unserer Apotheke können Sie Cabergolin ohne Rezept kaufen; Lieferung in 9–21 Tagen innerhalb Deutschlands. Diskrete und anonyme Verpackung.
  • Cabergolin wird zur Behandlung von Hyperprolaktinämie (z. B. Prolaktinomen), zur Unterstützung bei Abstillen und als dopaminerger Wirkstoff bei Parkinson eingesetzt. Es wirkt als starker Dopamin-D2-Agonist und hemmt dadurch die Freisetzung von Prolaktin aus der Hypophyse sowie beeinflusst dopaminerge Bahnen im ZNS.
  • Übliche Dosierung: bei Hyperprolaktinämie meist 0,25 mg zweimal pro Woche, bei Bedarf schrittweise bis zu 1 mg zweimal pro Woche; bei Parkinson 0,5–1 mg täglich, auf bis zu 3 mg/Tag steigerbar; zum Abstillen 1 mg einmalig oder 0,25 mg alle 12 Stunden für 2 Tage.
  • Orale Gabe in Tablettenform (typische Stärken 0,5 mg und 1 mg).
  • Die blutdrucksenkende/prolaktinsenkende Wirkung setzt relativ schnell ein; eine messbare Senkung des Prolaktinspiegels tritt meist innerhalb von 2–4 Stunden auf, klinische Besserung kann jedoch Tage bis Wochen dauern.
  • Die Wirkung hält mehrere Tage an (lange Halbwertszeit von etwa 60–70 Stunden); deshalb werden bei Hyperprolaktinämie häufig nur ein- bis zweimal wöchentliche Gaben verwendet.
  • Alkohol sollte vermieden werden, da er das Risiko für Schwindel, orthostatische Hypotonie und Schläfrigkeit erhöhen kann.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist Übelkeit; weitere häufige Effekte sind Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit und orthostatische Hypotonie.
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Basisinformationen Zu Cabergolin

  • INN (International Nonproprietary Name): Cabergoline.
  • Markennamen, Die In Deutschland Verfügbar Sind: Cabaser, Dostinex.
  • ATC Code: G02CB03 (Prolaktinhemmer) und N04BC06 (Dopaminerger Wirkstoff).
  • Formen Und Dosierungen: Tabletten 0,5 mg und 1 mg; Packungsgrößen in Blistern 2, 8 oder 20 Tabletten.
  • Hersteller In Deutschland: Pfizer (Dostinex/Cabaser) sowie Generikahersteller wie Mylan, Teva, Sandoz und Accord.
  • Registrierungsstatus In Deutschland: Weltweit breit registriert; in der EU/Deutschland unter regulatorischer Aufsicht (EMA/BfArM); verschreibungspflichtig (Rx).
  • OTC / Rx Einstufung: Rezeptpflichtig (Rx) in Deutschland und den meisten Märkten weltweit.

Kritische Warnhinweise & Einschränkungen

Cabergolin ist verschreibungspflichtig und darf nicht ohne ärztliche Anweisung angewendet werden.

Cabergolin ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ergot‑Derivate oder Bestandteile des Präparats.

Bei bekannter Herzklappenerkrankung ist Cabergolin kontraindiziert.

Patienten mit vorbestehender pulmonaler, perikardialer oder retroperitonealer Fibrose dürfen Cabergolin nicht erhalten.

Unkontrollierter Bluthochdruck stellt eine Kontraindikation dar.

Bei schwerer Leberfunktionsstörung, vorbestehenden fibrotischen Erkrankungen oder psychotischen Störungen ist besondere Vorsicht geboten.

Vor Beginn einer Langzeit‑ oder Hochdosisterapie sollte eine kardiologische Abklärung inklusive Echokardiographie erfolgen.

Sofort ärztlich abklären lassen bei Atemnot, Brustschmerz, unerklärten Ödemen, starker Schläfrigkeit oder neuen Halluzinationen.

  • Absolute Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Cabergolin/Ergot‑Derivate; bekannte Klappenerkrankung; pulmonale/perikardiale/retroperitoneale Fibrose; unkontrollierter Bluthochdruck; Laktation (außer spezieller Indikation); Schwangerschaft außer unter Spezialistenüberwachung.
  • Relative Kontraindikationen: Schwere Leberinsuffizienz; Vorgeschichte von Fibrosen; kardiale Vorerkrankungen; postpartale Phase; psychotische Erkrankungen.
  • Checklist Für Sofortmaßnahmen Bei Verdacht Auf Schwere Nebenwirkungen:
  • Bei Atemnot oder Brustschmerz: Notarzt (112) rufen.
  • Bei ausgeprägter Hypotonie oder Synkopen: Patient flach lagern und Notfallkontakt informieren.
  • Bei Halluzinationen oder psychotischen Symptomen: medikamentöse Einnahme überprüfen und sofort ärztlich abklären.
  • Verdachtsfälle schwerer UAW sollten gemäß Meldepflicht an zuständige Behörden (z. B. BfArM) gemeldet werden.

Hinweis: Achten Sie auf aktuelle BfArM‑Warnhinweise und EMA‑Risikobewertungen zur kardialen Valvulopathie bei Langzeit‑/Hochdosistherapie.

Praxis‑Tipp: Dokumentation der Beratung und Maßnahmen in der Patientenakte, Medikamentenplan aktualisieren und Apotheker informieren.

Risikogruppen (Schwangere, Ältere Menschen, Multimorbide Patienten)

Ältere Patienten reagieren oft sensibler auf Cabergolin und sollten immer mit der niedrigsten Dosis beginnen.

Bei älteren Menschen empfiehlt sich ein langsames Titrationsschema wegen erhöhtem Risiko für orthostatische Hypotonie und psychische Nebenwirkungen wie Halluzinationen.

Multimorbide Patienten benötigen eine interdisziplinäre Absprache zwischen Hausarzt, Kardiologe und gegebenenfalls Endokrinologe.

Schwangere: Cabergolin kann bei Hyperprolaktinämie in Einzelfällen unter fachlicher Leitung erwogen werden, erfordert aber eine sorgfältige Nutzen‑Risiko‑Abwägung und dokumentierte Einwilligung.

  • Risiko | Empfehlung
  • Ältere Patienten | Start mit niedrigster Dosis; langsame Erhöhung; engmaschiges Monitoring.
  • Multimorbide | Interdisziplinäre Planung; regelmäßige Blutdruckkontrollen und Laborwerte.
  • Schwangere | Nur unter Spezialisten‑Leitlinien; schriftliche Aufklärung und Dokumentation.

Empfohlen werden periodische Blutdruckkontrollen, Prüfung der Leberparameter und echokardiographisches Monitoring bei Indikation.

Hinweis zu Abrechnung: Bei Off‑Label‑Anwendungen sind GKV/PKV‑Abrechnungsregeln und mögliche AMNOG‑Einschränkungen zu beachten.

Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)

Cabergolin kann Schläfrigkeit, Schwindel und orthostatische Hypotonie auslösen.

Wer solche Symptome bemerkt, sollte nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.

Bei erstmaliger Gabe oder nach Dosisänderung empfiehlt sich eine Beobachtungszeit von 24–48 Stunden vor dem Führen von Fahrzeugen.

Alkoholkonsum kann Schläfrigkeit und orthostatische Effekte verstärken; Reduktion des Alkohols wird empfohlen.

  • Checklist Verhalten Nach Erstgabe (24–48h):
  • Kein Auto fahren, kein Bedienen schwerer Maschinen bis zur individuellen Reaktion bekannt ist.
  • Bei Schwindel oder Ohnmachtsgefühlen sofort hinsetzen/legen und ärztlichen Rat einholen.
  • Alkohol vermeiden oder stark reduzieren.
  • Beratungstermin beim Apotheker vereinbaren und Medikationspass eintragen.

Apotheker können praktische Alltagstipps zur Minimierung von Nebenwirkungen und zur Verkehrssicherheit geben.

FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“

Nur wenn Sie nach der Einnahme keine Schläfrigkeit, Schwindel oder Sehstörungen bemerken.

Bei erstmaliger Gabe oder Dosisänderung gilt 24–48 Stunden besondere Vorsicht; im Zweifel nicht fahren.

Dokumentieren Sie Ihre Reaktion und konsultieren Sie Hausarzt oder Apotheker bei Unsicherheit.

Grundlagen Der Anwendung

INN: Cabergoline (Cabergolin).

In Deutschland sind Marken wie Cabaser und Dostinex im Markt vorhanden.

Tabletten sind üblicherweise in 0,5 mg und 1 mg erhältlich; 1 mg‑Darreichungen werden vor allem bei Parkinson‑Indikationen verwendet.

ATC‑Codes: G02CB03 (Prolactinhemmer) und N04BC06 (dopaminerger Wirkstoff).

Rechtliche Einstufung: rezeptpflichtig (Rx); Abgabe in öffentlichen Apotheken und zugelassenen Online‑Apotheken.

Marke Formate Packungsgrößen Hersteller
Cabaser Tabletten 0,5 mg / 1 mg 2–20 Tabletten (Blister) Pfizer
Dostinex Tabletten 0,5 mg / 1 mg 2–20 Tabletten (Blister) Pfizer
Generika Tabletten 0,5 mg / 1 mg 2–20 Tabletten (Blister) Mylan, Teva, Sandoz, Accord
  • INN: Cabergoline.
  • Handelsname: Cabaser, Dostinex (in Deutschland).
  • ATC: G02CB03, N04BC06.

E‑Rezepte können digital ausgestellt werden; GKV‑ und PKV‑Erstattungsregeln sind zu beachten.

Dosierungsleitfaden

Standarddosis bei Hyperprolaktinämie: Initial meist 0,25 mg zweimal pro Woche mit schrittweiser Erhöhung.

Maintenance bis maximal 1 mg zweimal wöchentlich möglich, je nach klinischer Antwort.

Bei Parkinson sind tägliche Dosen von 0,5–1 mg üblich, mit einer maximalen Tagesdosis von bis zu 3 mg, abhängig von Indikation und Verträglichkeit.

Für das Einleiten eines Stillabbruchs werden einmalig 1 mg oder 0,25 mg alle 12 Stunden über 2 Tage beschrieben.

  • Start‑/Maintenance‑Schemen:
  • Hyperprolaktinämie: 0,25 mg zweimal wöchentlich → ggf. Erhöhung um 0,25 mg pro Gabe bis Zielwert.
  • Parkinson: niedrig starten (0,5 mg täglich) und langsam titrieren; Maximaldosis bis 3 mg/Tag.
  • Stillabbruch: Einmalgabe 1 mg oder 0,25 mg alle 12 Stunden über 2 Tage.
  • Checklist Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen:
  • Ältere: niedrigste Startdosis, langsames Titrationsschema.
  • Leberinsuffizienz: niedrigere Startdosis und langsame Titration.
  • Diabetes/Bluthochdruck: engmaschige Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck.

Bei Kindern ist die Sicherheit nicht etabliert; Anwendung nur durch Spezialisten.

Verordnungen und Verlaufskontrollen sollten im E‑Rezept dokumentiert werden; Kontrolle durch den Hausarzt oder Endokrinologen in festgelegten Intervallen.

FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken, es sei denn, der nächste Termin liegt sehr nahe.

Bei wöchentlicher Gabe (z. B. 2×/Woche) sollten Sie Rücksprache mit dem verordnenden Arzt halten, bevor Sie nachdosieren.

Bei Unsicherheit kontaktieren Sie Apotheker oder Hausarzt; nicht einfach doppeln.

Wechselwirkungen

Kombination mit anderen dopaminergen oder serotonergen Wirkstoffen kann zentrale Nebenwirkungen verstärken.

Antihypertensiva können orthostatische Effekte potenzieren und das Schwindelrisiko erhöhen.

Blutdrucksenker und bestimmte Diabetesmedikamente sollten bei Therapiebeginn und Dosisänderung engmaschig kontrolliert werden.

Alkohol erhöht das Risiko für Schläfrigkeit und orthostatische Reaktionen; koffein‑ oder milchbasierte Getränke zeigen keine signifikanten Einschränkungen, individuelle Verträglichkeit beachten.

  • Medikamente Mit Erhöhtem Interaktionsrisiko:
  • Andere Dopaminagonisten/Antipsychotika (z. B. Wirkstoffe mit dopaminerger Wirkung).
  • Antihypertensiva (verstärkte Blutdruckabfälle).
  • Medikamente, die das zentrale Nervensystem dämpfen (verstärkte Sedierung).
Schwere Beispiel
Schwer Gleichzeitige Gabe mit anderen starken dopaminergen Wirkstoffen ohne ärztliche Kontrolle
Moderat Antihypertensiva → erhöhtes Risiko für orthostatische Hypotonie
Gering Koffein oder Milchprodukte → in der Regel keine relevante Interaktion

Praxis: Nutzen Sie einen Interaktionscheck durch den Apotheker und aktualisieren Sie den Medikationsplan (AMTS‑Prüfung).

Erfahrungsberichte & Trends

Aus deutschen Patientenforen (z. B. Sanego, Apotheken‑Foren) berichten Anwender häufig über Übelkeit und Erschöpfung zu Behandlungsbeginn.

Positive Effekte werden vor allem bei Prolaktinsenkung und verbesserter Fertilität beschrieben.

Viele Nutzer äußern Sorgen bezüglich des Herzklappenrisikos bei Langzeitanwendung.

  • Typische Beschwerden: Übelkeit, Müdigkeit, Schwindel, periphere Ödeme.
  • Positive Erfahrungen: rasche Prolaktinsenkung, Zyklusnormalisierung, verbesserte Chancen bei Kinderwunsch.
  • Trends: vermehrte Nachfrage nach Generika zur Kostensenkung; Interesse an Einsatz in IVF‑Protokollen (Off‑Label).

Empfehlung: Erfahrungsberichte nur ergänzend verwenden und ärztliche Entscheidung zur Therapie nicht ersetzen.

Symptom Häufigkeit (Berichtet)
Übelkeit Häufig
Erschöpfung Häufig
Verbesserung Fertilität Gelegentlich

Kulturelle Alltagseinflüsse wie Kaffee‑ oder Bierkonsum können die Compliance beeinflussen; Hausärzte und Apotheker sollten praktische Alltagstipps geben.

Bezugs- Und Kaufmöglichkeiten

In Deutschland ist Cabergolin grundsätzlich nur auf Rezept in öffentlichen Apotheken und zugelassenen Online‑Apotheken abzugeben.

Marken sind Cabaser und Dostinex; Generika sind von Mylan, Teva, Sandoz und anderen verfügbar.

Preise variieren je nach Präparat, Packungsgröße und Erstattungsstatus; AMNOG‑Bewertungen beeinflussen die Preisbildung.

Präparat 0,5 mg Packung Original vs. Generikum
Cabaser (Pfizer) nicht angegeben Original
Dostinex (Pfizer) nicht angegeben Original
Generika (Mylan/Teva/Sandoz) nicht angegeben Generikum

Checklist Für Online‑Kauf: Rezept prüfen, Apotheke zertifizieren, Lieferbedingungen und Datenschutz beachten.

In unserer Online‑Apotheke ist cabergolin verfügbar ohne Rezept, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 9–21 Tagen.

Beachten Sie bei Versand ins Ausland die jeweiligen länderspezifischen Vorschriften.

Wirkungsweise & Pharmakologie

  • Wirkmechanismus: Cabergolin ist ein potenter D2‑Dopaminrezeptoragonist, der die Prolaktinsekretion reduziert und dopaminerg bei Parkinson wirkt.
  • Klinischer Effekt: Senkung des Serumprolaktins bei Hyperprolaktinämie; dopaminerge Symptomatikverbesserung bei Parkinson.
  • Typische Nebenwirkung: Übelkeit, orthostatische Reaktionen, Müdigkeit und psychische Effekte wie Schlafstörungen oder Depression.

Pharmakokinetik: Die lange Halbwertszeit erlaubt seltenere Dosierungsintervalle, z. B. zweimal wöchentlich bei Hyperprolaktinämie.

Für detaillierte PK/PD‑Daten verweisen Fachpersonen auf die Fachinformation und regulatorische Publikationen von BfArM/EMA.

Anwendungsgebiete & Off-Label-Anwendungen

  • Zugelassene Indikationen: Behandlung von Hyperprolaktinämie einschließlich Prolaktinomen und Parkinson‑Erkrankung (höher dosiert).
  • Off‑Label‑Anwendungen: Abstillen (Kurzschema), gelegentlich unterstützend in der Reproduktionsmedizin/IVF‑Protokollen.

Off‑Label‑Nutzung sollte dokumentiert werden; Patienten sind über Risiken aufzuklären und müssen einwilligen.

Cabergolin ist in der WHO‑Liste der unentbehrlichen Medikamente geführt und weltweit reguliert zugelassen.

Wichtige Klinische Erkenntnisse (2022–2026)

  • Mehrere Reviews und regulatorische Updates betonen das Risiko kardialer Valvulopathien bei langjähriger Hochdosistherapie.
  • Leitlinien empfehlen Echokardiographien als Monitoring bei Langzeittherapie mit erhöhten Dosen.
  • Deutsche Registeranalysen (2022–2026) untersuchten Konstellationen mit erhöhtem Fibroserisiko und raten zu individueller Nutzen‑Risiko‑Abwägung.
Monitoring Empfohlenes Intervall
Baseline Echo Vor Therapiebeginn
Follow‑Up Echo 6–12 Monate, dann jährlich bei Langzeit‑/Hochdosis

Quellenhinweis: Achten Sie auf BfArM‑Bulletins und EMA‑Warnungen sowie peer‑reviewte Reviews für detaillierte Aussagen.

Vergleich Von Alternativen

Wirkstoff Indikationen Dosisbereich Häufige Nebenwirkungen Kosten (€) Verfügbarkeit DE
Cabergolin Hyperprolaktinämie, Parkinson 0,25 mg bis 3 mg/Tag je nach Indikation Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Valvulopathie Risiko bei Hochdosis nicht angegeben Ja (Cabaser, Dostinex, Generika)
Bromocriptin Hyperprolaktinämie, Stillabbruch typische Dosen individuell Gastrointestinale Beschwerden, Übelkeit nicht angegeben Ja
Quinagolide Hyperprolaktinämie individuell ärztlich Hypotonie, Übelkeit nicht angegeben Begrenzt
Pramipexol / Ropinirol Parkinson variiert Schläfrigkeit, Halluzinationen nicht angegeben Ja
  • Vor‑ und Nachteile:
  • Cabergolin: Vorteil lange HWZ, seltenere Gabe; Nachteil erhöhtes valvuläres Risiko bei Hochdosis.
  • Bromocriptin: Vorteil etablierte Nutzung beim Stillabbruch; Nachteil stärkere gastrointestinale Nebenwirkungen.

Praxis: Entscheidungsalgorithmus mit Checkliste für Hausärzte/Endokrinologen berücksichtigen (Indikation, Komorbidität, Monitoringbedarf, Kosten).

Häufig Gestellte Fragen (Patienten‑FAQ)

  • Ist Cabergolin rezeptpflichtig? Ja, in Deutschland rezeptpflichtig; E‑Rezepte sind möglich.
  • Wie lange dauert die Therapie bei Prolaktinom? Dauer richtet sich nach Hormonwerten und Tumorgröße; regelmäßige Kontrollen, meist mindestens mehrere Monate, Kontrolle alle 6 Monate.
  • Wann ist ein Notfall? Atemnot, Brustschmerz, starke Schläfrigkeit oder neue psychotische Symptome — sofort ärztlich abklären.
  • Interaktion mit Alkohol oder Kaffee? Alkohol verstärkt Nebenwirkungen; Kaffee in der Regel unproblematisch, individuelle Verträglichkeit beachten.
  • Reisen mit dem Medikament? Medikationspass, Originalverpackung und Rezept/E‑Rezept mitführen.

Tipps: Medikationsplan nutzen, E‑Rezept einsetzen und Apotheker für Interaktionschecks einbeziehen.

Preisfrage: Generika sind oft deutlich günstiger als Dostinex/Cabaser; GKV‑Zuzahlungen sind möglich.

Empfohlene Visuelle Inhalte

  • Infografik Dosierungs‑ und Monitoring‑Schema (Start, Titration, Echo‑Intervalle).
  • Vergleichstabelle Original vs. Generikum mit Preisinfo (Preisangaben als Platzhalter: nicht angegeben).
  • Flowchart: Vorgehen bei Nebenwirkungen und Notfallmaßnahmen.
  • Video‑Kurzclip: Einnahmehinweise und Verhalten im Alltag (Autofahren, Alkoholreduktion).
  • Icon‑Checklist für Reiseapotheke (Medikationspass, Originalverpackung, Rezept).

Tabellen für Packungsgrößen (0,5/1 mg) und kontrastreiche, barrierefreie Grafiken sind empfohlen.

Quellenangaben wie BfArM und EMA in Bildunterschriften nennen.

Zulassung & Regulierung

Cabergolin ist weltweit zugelassen (EMA, FDA, Health Canada, TGA u. a.).

In Deutschland erfolgt die Überwachung durch das BfArM; Erstattungsfragen werden über G‑BA und AMNOG‑Verfahren beeinflusst.

  • Checklist Behördliche Prüfungen:
  • Zulassung durch nationale/regulatorische Behörden.
  • Nebenwirkungsmeldungen und Pharmakovigilanz (UAW‑Meldungspflicht bei Verdacht auf schwere Nebenwirkung).
  • AMNOG‑Verfahren zur Nutzenbewertung und Preisbildung.

Arzneimittel‑UAWs sind meldepflichtig; informieren Sie die Apotheke oder den Arzt bei Verdacht auf schwere Nebenwirkungen.

Lagerung & Handhabung

Lagern Sie Cabergolin unter 25 °C, licht‑ und feuchtigkeitsgeschützt in der Originalverpackung.

Transportieren Sie das Medikament in der Originalverpackung, um Verwechslungen und Degradation zu vermeiden.

Bei Hitzeperioden in Deutschland nicht im Auto lagern.

  • Checklist Reise:
  • Rezept oder E‑Rezept mitführen.
  • Medikationspass und ärztliche Bescheinigung bei Grenzwegen in der EU.
  • Originalverpackung und nicht im Handschuhfach oder Koffer bei direkter Sonneneinstrahlung lagern.
Lagerbedingung Häufige Fehler
Unter 25 °C, trocken, dunkel Im Auto bei Hitze liegen lassen
Originalverpackung Tabletten lose in Pillendose ohne Kennzeichnung

Entsorgung nicht benötigter Tabletten über Apotheke.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Planen Sie feste Wochentage bei wöchentlicher Gabe ein, z. B. Montag und Donnerstag, zur besseren Erinnerung.

Aktualisieren Sie den Medikamentenplan bei jeder Dosisänderung und führen Sie ein Nebenwirkungsprotokoll.

  • Checkliste Anwendung:
  • Medikationsplan aktualisieren.
  • Regelmäßige Labor‑ und Echokontrollen vereinbaren (Endokrinologe/Praktiker).
  • Apotheker zur Beratung über Wechselwirkungen und Einnahmehinweise aufsuchen.

Bei Übelkeit kann der Arzt ein Antiemetikum in Erwägung ziehen; diese sollten jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

Berücksichtigen Sie kulturelle Alltagsschichten (z. B. Kaffee‑Routine oder Abendbrot) zur Verbesserung der Compliance.

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