Conjugated Estrogens
Conjugated Estrogens
- In Apotheken erhältlich; in den meisten Ländern verschreibungspflichtig (Rx) – Referenzpräparat Premarin® – jedoch wird das Präparat in einigen Apotheken oder Online‑Anbietern informell ohne Rezept angeboten (Rechtslage und Sicherheit variieren je nach Land).
- Verwendet zur Behandlung von menopausalen Symptomen (Hitzewallungen, vaginale Atrophie), bei Hypoöstrogenismus und zur Osteoporose‑Prophylaxe. Wirkmechanismus: Gemisch natürlicher/semisynthetischer Östrogene bindet an Östrogenrezeptoren (ERα/ERβ), beeinflusst Genexpression, stellt Vaginalepithel und Schleimhäute wieder her und moduliert das zentrale Thermoregulationszentrum.
- Übliche Dosierung: oral 0,3–0,625 mg einmal täglich als Anfangsdosis; bei Bedarf auf 1,25–2,5 mg täglich erhöhen; vaginale Creme 0,5–2 g (entspricht etwa 0,3–1,25 mg Äquivalent) nach Schema (z. B. 21 Tage Anwendung, 7 Tage Pause) oder bedarfsweise; individuelle Titration empfohlen.
- Gabeformen: orale Tabletten, vaginale Creme; seltene Injektionsformen in einigen Regionen; auch Kombinationspräparate mit Gestagenen verfügbar.
- Wirkbeginn: bei lokaler vaginaler Anwendung oft innerhalb weniger Tage; bei systemischer Einnahme meist erste Besserung der Hitzewallungen in 1–4 Wochen, volle Wirkung häufig nach 4–8 Wochen.
- Wirkungsdauer: einmal tägliche Gabe wirkt systemisch über etwa 24 Stunden; klinische Effekte bestehen solange die Behandlung fortgeführt wird; knochenschützende Effekte benötigen Monate der Anwendung.
- Alkoholhinweis: moderater Alkoholkonsum ist nicht absolut kontraindiziert, aber starker Alkoholkonsum sollte vermieden werden, da er Risiken wie Thromboembolie, Blutdruckanstieg und Leberbelastung erhöhen kann.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Brustspannen/-schmerz; weitere häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Zwischenblutungen.
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Kritische Warnhinweise & Einschränkungen
Grundlegende Informationen Zu Konjugierten Estrogenen
- INN (Internationaler Freiname): Conjugated estrogens (auch als conjugated equine estrogens, CEE, bezeichnet).
- Markennamen In Deutschland: Premarin® (importiert); andere Marken sind selten.
- ATC-Code: G03CA57.
- Darreichungsformen & Dosierungen: Tabletten 0,3 / 0,625 / 1,25 mg in Blistern (28/84) und vaginale Cremes 27–28 g mit 0,625 mg/g.
- Hersteller In Deutschland: Pfizer (Originalhersteller); lokale Hersteller nicht spezifiziert.
- Zulassungsstatus In Deutschland: Premarin® in Deutschland als importiertes Präparat gelistet; nationale Datenbanken prüfen.
- OTC / Rezeptpflichtige Einstufung: Rezeptpflichtig (Rx), nicht rezeptfrei.
Für wen ist dieses Kapitel wichtig?
Patientinnen mit Vorerkrankungen fragen zuerst nach Sicherheit und Kontraindikationen.
Die folgenden Punkte stammen direkt aus der Fachinformation und öffentlichen Behördenangaben.
- Absolute Kontraindikationen:
- Bekannter oder vermuteter östrogenabhängiger Tumor (z. B. Brustkrebs).
- Schwangerschaft und Stillzeit.
- Akute oder vergangene venöse Thromboembolien.
- Schwere Lebererkrankung.
- Allergie gegen konjugierte Estrogene oder Hilfsstoffe.
Bei älteren oder multimorbiden Patientinnen ist besondere Vorsicht geboten.
Starten Sie mit der niedrigsten Dosis und überprüfen Sie regelmäßig Herz‑Kreislauf‑Status, Lipide und Leberwerte.
Beachten Sie BfArM‑Meldungen und gegebenenfalls rote‑Hand‑Briefe.
Hausarzt oder Apotheker sollten Wechselwirkungen prüfen und das Medikationsblatt aktualisieren.
Nutzen Sie das E‑Rezept für sichere, nachvollziehbare Verordnungen und Abstimmungen.
Checkliste Notfallwarnzeichen:
- Plötzlich auftretende Brustschmerzen.
- Atemnot oder plötzliche starke Kurzatmigkeit.
- Unerklärliche Schwellungen, besonders an einem Bein.
- Neu auftretende starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Sprachstörungen.
Suchen Sie bei einem dieser Zeichen sofort eine Notfallambulanz auf oder informieren Sie Ihren behandelnden Arzt.
FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“
Ja, in der Regel darf gefahren werden.
Ausnahme: Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen auftreten, fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen.
Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt oder Apotheker.
Grundlagen Der Anwendung
INN Und Handelsnamen (In Deutschland Verfügbare Präparate)
INN: conjugated estrogens, auch als conjugated equine estrogens (CEE) beschrieben.
Der am deutschen Markt häufigste Name ist Premarin®; das Präparat wird meist importiert geliefert.
Verfügbare Tablettenstärken sind 0,3 mg, 0,625 mg und 1,25 mg, übliche Packungsgrößen 28 oder 84 Stück.
Vaginale Cremes sind als 27–28 g Tuben mit 0,625 mg/g auf dem Markt.
ATC‑Code: G03CA57 (natürliche und semisynthetische Östrogene, einfach).
Abgabe erfolgt ausschließlich über öffentliche Apotheken und zugelassene Online‑Apotheken in Deutschland.
E‑Rezepte sind kompatibel und vereinfachen die sichere Verordnung und Dokumentation.
Hausärzte oder Gynäkologinnen stellen das Rezept; Apotheker beraten zu Anwendung, Lagerung und Wechselwirkungen.
Rechtliche Einstufung (Rezeptpflicht, Apothekenpflicht – BfArM)
Konjugierte Estrogene sind verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx).
Sie unterliegen verschärfter Pharmakovigilanz; aktuelle BfArM‑Informationen sind zu beachten.
AMNOG‑/G‑BA‑Entscheidungen können die Erstattungsfähigkeit durch GKV beeinflussen.
Preise schwanken zwischen Original (Premarin®) und möglichen Importvarianten.
Abgabewege:
- Öffentliche Apotheke mit Rezept.
- Zugelassene Online‑Apotheke mit Rezept und E‑Rezept.
- Direktlieferung durch Versandapotheken nach Verordnung.
Definitionen:
- ATC: Anatomisch‑therapeutisch‑chemische Klassifikation.
- INN: Internationaler Freiname des Wirkstoffs.
Dosierungsleitfaden
Standarddosierung (E‑Rezept, Verordnung Durch Den Hausarzt)
Typische Startdosis bei menopausalen Beschwerden ist 0,3–0,625 mg oral einmal täglich.
Die Erhaltungsdosis sollte so niedrig wie möglich gewählt werden und kann bei Bedarf auf 1,25–2,5 mg angepasst werden.
Bei vaginaler Atrophie beträgt die Anfangsanwendung meist 0,5–2 g Creme täglich für bis zu 21 Tage.
Danach folgt eine Intervalltherapie oder Bedarfsbehandlung zur Minimierung systemischer Exposition.
Ärztliche Verordnung erfolgt über E‑Rezept; der Hausarzt oder die Gynäkologin legt die individuelle Dosis fest.
Reevaluation der Therapie ist alle 3–6 Monate empfohlen.
| Indikation | Übliche Dosis |
|---|---|
| Vasomotorische Beschwerden | 0,3–0,625 mg täglich |
| Vaginale Atrophie | 0,5–2 g Creme täglich initial |
| Ovarialinsuffizienz | 0,3–1,25 mg täglich |
Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)
Bei Hypertonie oder Diabetes ist eine niedrigere Startdosis und engmaschiges Monitoring sinnvoll.
Überwachen Sie Blutdruck, HbA1c und Lipidprofil in den ersten Monaten.
Bei Leberinsuffizienz ist das Präparat bei schwerer Beeinträchtigung kontraindiziert.
Bei leichter bis mäßiger Lebererkrankung Dosisreduktion und regelmäßige Laborwerte prüfen.
Ältere Patientinnen beginnen immer mit der niedrigsten effektiven Dosis aufgrund erhöhtem Thromboserisiko.
Checkliste Monitoringparameter:
- Blutdruckkontrolle.
- Leberwerte (AST, ALT, Bilirubin).
- Blutzucker/HbA1c bei Diabetes.
- Lipidprofil.
FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie sich erinnern.
Wenn die nächste Dosis kurz bevorsteht, überspringen Sie die vergessene Einnahme.
Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Bei Vaginalcreme einfach zum nächsten geplanten Zeitpunkt fortsetzen.
Wechselwirkungen
Lebensmittel Und Getränke (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)
Konjugierte Estrogene haben keine strengen Lebensmittelkontraindikationen.
Alkoholkonsum kann jedoch vaskuläre Risiken erhöhen; eine moderate Aufnahme ist zu empfehlen.
Typische deutsche Gewohnheiten wie Kaffee am Morgen sind nicht kontraindiziert.
Grapefruitsaft kann jedoch den Metabolismus einiger Arzneistoffe beeinflussen und sollte bei kombinierten Therapien vorsichtig behandelt werden.
Bei kombinierten Medikamenten besprechen Sie Ernährungsempfehlungen mit Ihrem Apotheker.
Häufige Arzneimittelwechselwirkungen (Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente)
Enzyminduktoren wie bestimmte Antikonvulsiva oder Rifampicin können die Östrogenwirkung vermindern.
CYP‑Inhibitoren können dagegen zu höheren Estrogenspiegeln führen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von gerinnungshemmenden Medikamenten ist das Thromboserisiko zu beachten und zu überwachen.
ACE‑Hemmer oder Diuretika können durch Flüssigkeitsretention beeinflusst werden; Blutdruckkontrollen sind wichtig.
Apotheker prüfen Wechselwirkungen aktiv beim Abgeben und beraten zur sicheren Einnahme.
| Interaktionspartner | Wirkung |
|---|---|
| Antikonvulsiva (z. B. Carbamazepin) | Verminderte Östrogenwirkung |
| Rifampicin | Verminderte Plasmakonzentration |
| CYP‑Inhibitoren | Erhöhte Estrogenspiegel möglich |
- Zu vermeidende Kombinationen: starke CYP‑Induktoren ohne ärztliche Absprache.
- Geben Sie Ihrem Apotheker immer den vollständigen Medikationsplan.
Erfahrungsberichte & Trends
Patientinnen berichten in deutschen Foren und in Apothekenberatungen zu folgenden Anliegen.
- Wirksamkeit bei Hitzewallungen wird häufig positiv bewertet.
- Nebenwirkungen wie Brustspannen und Stimmungsschwankungen werden oft genannt.
- Unsicherheit besteht bezüglich Langzeitrisiken wie Thrombose oder Brustkrebs.
Trends 2022–2026 zeigen eine steigende Nachfrage nach individualisierter HRT und lokalen vaginalen Präparaten zur Minimierung systemischer Risiken.
Hybridversorgung über E‑Rezept plus Online‑Apotheke gewinnt an Bedeutung.
Viele Patientinnen fragen aktiv nach Erstattung durch GKV oder PKV und beklagen lange Wartezeiten beim Facharzt.
| Vorteile | Nebenwirkungen |
|---|---|
| Reduktion von Hitzewallungen | Brustschmerzen, Übelkeit |
| Verbesserung von vaginaler Trockenheit | Gewichtszunahme, Ödeme |
Checkliste Fragen An Den Hausarzt:
- Ist Premarin® für meine Symptome geeignet?
- Gibt es Risiken wegen meiner Vorerkrankungen (z. B. Diabetes)?
- Wie ist die Erstattungsfähigkeit durch GKV/PKV?
Bezugs- Und Kaufmöglichkeiten
Öffentliche Apotheken und zugelassene Online‑Apotheken sind die Hauptvertriebswege in Deutschland.
Das E‑Rezept erleichtert die Apotheker‑Schnittstelle und die Nachverfolgbarkeit.
Premarin® ist in Deutschland meist als importiertes Präparat gelistet.
Preise variieren je nach Packungsgröße und Importstatus; Generika sind seltener.
GKV/PKV: G‑BA/AMNOG‑Entscheidungen beeinflussen die Erstattungsfähigkeit; Zuzahlungen sind möglich.
In unserer Online‑Apotheke ist conjugated estrogens ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 9–21 Tagen.
| Bezugsweg | Typische Preise In EUR | Packungsgrößen |
|---|---|---|
| Öffentliche Apotheke | Variabel (Original meist teurer) | 28 / 84 Tabletten; 27–28 g Creme |
| Zugelassene Online‑Apotheke | Variabel je nach Import | 28 / 84 Tabletten; 27–28 g Creme |
- Checkpoints Für Sicherer Online‑Kauf:
- Nur EU‑zertifizierte Anbieter wählen.
- Apothekerkontakt und Patienteninformationsblatt müssen verfügbar sein.
- Rezeptpflicht und Lieferbedingungen prüfen.
Wirkungsweise & Pharmakologie
Einfach Erklärt (Für Patienten)
Konjugierte Estrogene bestehen aus einem Gemisch natürlicher und semisynthetischer Östrogene, gewonnen aus dem Urin trächtiger Stuten.
Sie binden an Östrogenrezeptoren ERα und ERβ und ersetzen fehlende körpereigene Östrogene.
Das lindert vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen und verbessert vaginale Atrophie.
Zusätzlich reduzieren sie sekundär Knochenverlust und können die Osteoporoseprävention unterstützen.
Bei Vasomotorik ist oft binnen weniger Wochen eine subjektive Besserung spürbar.
Medizinische Fachinformationen (BfArM-/EMA‑Daten)
Die orale Bioverfügbarkeit wird hepatisch metabolisiert; Lebererkrankungen beeinflussen Pharmakokinetik deutlich.
Nebenwirkungen und absolute Kontraindikationen sind in der Fachinformation und BfArM‑Dokumenten aufgeführt.
ATC: G03CA57.
Definitionen Wirkmechanismus:
- Bindung an Östrogenrezeptoren zur Genexpression‑Modulation.
- Systemische und lokale Effekte abhängig von Darreichungsform.
| PK/PD‑Parameter | Beschreibung |
|---|---|
| Metabolisierung | Hepatisch |
| Ausscheidung | Überwiegend renal und biliär |
- Klinische Effekte: Bessere Schlafqualität, weniger Hitzewallungen, verbesserter Scheidenzustand.
Anwendungsgebiete & Off-Label-Anwendungen
Zugelassene Indikationen umfassen moderate bis schwere menopausale vasomotorische Beschwerden und vaginale Atrophie.
Weitere Indikationen sind Hypoöstrogenismus bei vorzeitiger Ovarialinsuffizienz und sekundäre Osteoporoseprophylaxe bei postmenopausalen Frauen.
Off‑Label‑Anwendungen sind selten und sehr restriktiv, z. B. in speziellen palliativen Settings bei Männern, nur unter strenger Indikationsstellung.
| Indikation | Übliche Dosis |
|---|---|
| Vasomotorische Beschwerden | 0,3–0,625 mg täglich |
| Vaginale Atrophie | 0,5–2 g Creme initial |
| Ovarialinsuffizienz | 0,3–1,25 mg täglich |
- Off‑Label Anwendungshinweise:
- Nur nach ausführlicher Nutzen‑Risiko‑Dokumentation.
- Strenge Aufklärung und schriftliche Zustimmung empfohlen.
Wichtige Klinische Erkenntnisse
Die Forschung 2022–2026 fokussiert auf Unterschiede im Risikoprofil zwischen konjugierten Estrogenen und Estradiol‑basierten HRTs.
Real‑World‑Daten aus deutschen Registern liefern zunehmend Evidenz zu Nebenwirkungen und Nutzen.
BfArM‑Pharmakovigilanz und EMA‑Signalbewertungen bleiben für die tägliche Praxis relevant.
- Schlüsselergebnisse:
- Thromboserisiko bleibt ein zentrales Thema, besonders bei oraler Gabe.
- Lokale vaginale Therapie reduziert systemische Exposition und damit einige Risiken.
- Individualisierte Therapie verbessert Nutzen‑Risiko‑Balance.
| Studie/Quelle | Zeitraum | Kernaussage |
|---|---|---|
| Deutsche Registerdaten | 2022–2025 | Real‑World Nebenwirkungsprofil |
| Vergleichsstudien | 2023–2026 | Unterschiede zu Estradiol‑Präparaten |
Monitoringempfehlungen: Mammographie, Blutdruckkontrolle, Leberwerte und Lipidprofil regelmässig prüfen.
Vergleich Von Alternativen
| Wirkstoff | Form | Risiko | Kosten In EUR |
|---|---|---|---|
| Conjugated estrogens (Premarin®) | Oral, Vaginal | Thromboserisiko bei oraler Gabe | Variabel (Import) |
| Estradiol‑Präparate | Oral, transdermal, vaginal | Transdermal geringeres Thromboserisiko | Meist verfügbar in DE |
| Synthetische Präparate (Cenestin) | Oral | Unterschiedliche Profile | Variabel |
| Nicht‑Hormonell (Ospemifen, DHEA lokal) | Oral / Lokal | Kein systemisches Östrogenrisiko | Höhere Selbstzahleranteile möglich |
- Vor‑ und Nachteile:
- Conjugated estrogens: gut wirksam bei Vasomotorik, aber systemisches Risiko.
- Estradiol transdermal: günstigeres vaskuläres Profil, einfache Dosisanpassung.
- Nicht‑hormonelle Optionen: geeignet bei Kontraindikationen gegen Östrogene.
Checkliste Auswahlkriterien für Patientinnen: individuelle Risikoabschätzung, gewünschte Darreichungsform, Erstattungsstatus und Präferenz.
Häufig Gestellte Fragen
- Ist Premarin® rezeptpflichtig? Antwort: Ja, Rx‑Pflichtig.
- Übernimmt die GKV die Kosten? Antwort: Abhängig von G‑BA/AMNOG‑Bewertung.
- Wie lange sollte die Therapie dauern? Antwort: Kürzest mögliche Dauer, Reevaluation alle 3–6 Monate.
- Kann ich zu Transdermalpräparaten wechseln bei Thromboserisiko? Antwort: Ja, das ist eine Option; Arztbesprechung erforderlich.
- Was muss ich vor einer OP beachten? Antwort: Informieren Sie den Operateur; ggf. Therapie pausieren.
- Sollte ich Mammographie regelmäßig machen? Antwort: Ja, leitlinienkonform überwachen.
- Gibt es Alternativen bei Kontraindikationen? Antwort: Nicht‑hormonelle Therapien oder lokale DHEA/Ospemifen.
- Wie verhalte ich mich bei Übelkeit? Antwort: Einnahme nach dem Essen oder ärztliche Rücksprache.
- Wer prüft Wechselwirkungen? Antwort: Hausarzt und Apotheker im Medikationsplan.
- Was ist bei Vergessen einer Dosis? Antwort: Nicht doppelt nehmen; nächste Dosis wie geplant.
Checkliste Dokumente Für Erstattung: ärztliches Rezept, Arztbrief/Indikationsstellung, ggf. vorherige Therapieversuche.
Empfohlene Visuelle Inhalte
Gute Visuals helfen Patientinnen und Apothekenteams bei der Aufklärung.
- Infografik zur Wirkungsweise (ER‑Bindung und Wirkung auf Scheide/Knochen).
- Flowchart Ablauf E‑Rezept → Apotheke mit Hinweisen zur Verfügbarkeit von Premarin®.
- Vergleichstabelle Alternativen (oral vs. transdermal vs. lokal).
In Apotheken eignen sich Poster zu Warnzeichen (Thrombose) und Broschüren zur Lagerung (15–25 °C).
Für Online‑Artikel sind interaktive Tools wie ein Dosisrechner und eine tabellarische Packungsübersicht hilfreich.
Packungsdaten basieren auf verfügbaren Angaben: 0,3 / 0,625 / 1,25 mg; 28/84 Blister; 27–28 g Creme.
Kurze Video‑Clips zur korrekten Applikation der Vaginalcreme erleichtern die Anwendungssicherheit.
Zulassung & Regulierung
BfArM: Nationale Meldungen und Sicherheitshinweise sind regelmäßig zu prüfen.
EMA‑Bewertungen und Periodische Sicherheitsberichte (PSURs) sind für Fachpersonal relevant.
Premarin® ist international zugelassen und in Deutschland als importiertes Präparat verfügbar.
G‑BA bewertet den Nutzen für GKV‑Erstattung; AMNOG‑Verfahren beeinflusst Preis und Erstattung.
| Zulassungsstatus DE | EU | US |
|---|---|---|
| Importiert gelistet | EMA‑relevant | FDA‑zugelassen (Premarin®) |
- Meldewege Bei Nebenwirkungen:
- BfArM‑Onlineportal für Verdachtsfälle.
- Apotheken melden Vorkommnisse gemäß Pharmakovigilanz.
Definitionen: G‑BA, AMNOG und BfArM kurz erklärt und ihre Rolle bei Erstattung und Sicherheit.
Lagerung & Handhabung
Empfohlene Lagerung: 15–25 °C in Originalverpackung, vor Feuchtigkeit und Hitze schützen.
Cremes dürfen nicht eingefroren werden.
Beim Reisen innerhalb der EU führen Sie das E‑Rezept mit und bewahren Originalverpackung und Beipackzettel auf.
Dokumentieren Sie Mengen für den persönlichen Bedarf für GKV/PKV‑Nachweise.
Apotheker beraten zur korrekten Entsorgung abgelaufener Produkte.
Apotheken müssen Temperaturüberwachung sicherstellen (Lagerraum 15–25 °C).
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Lagerungstemperatur | 15–25 °C |
| Haltbarkeit nach Anbruch | Siehe Beipackzettel / Herstellerangaben |
- Checkliste Reise Mit Medikamenten:
- E‑Rezept oder Papierrezepte mitführen.
- Originalverpackung und Patienteninformation mitnehmen.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Integrieren Sie die Einnahme möglichst täglich zur selben Zeit, zum Beispiel nach dem Frühstück mit dem morgendlichen Kaffee.
Beschränken Sie Alkohol auf ein moderates Maß, um vaskuläre Risiken nicht zu erhöhen.
Bei Nebenwirkungen kontaktieren Sie Hausarzt oder Apotheker; Medikationsplan aktualisieren lassen.
Bei kombinierten Therapien wie Blutdruckmitteln sind engmaschige Kontrollen sinnvoll.
Sprechen Sie bürokratische Fragen zur Erstattung offen mit dem Praxisteam an.
Allgemeine Empfehlung: niedrigste effektive Dosis und regelmäßige Reevaluation.
Tagesplan‑Beispiel:
- 07:30 Uhr: Tablette nach dem Frühstück einnehmen.
- Monatliche Selbstkontrolle von Blutdruck und Gewicht.
- Alle 3–6 Monate: ärztliche Nachkontrolle.
Checkliste Wann Arzt Kontaktieren:
- Plötzliche Brustschmerzen.
- Starke Kopfschmerzen oder Sehstörungen.
- Neu auftretende Atemnot oder Beinödeme.
Definition: Niedrigste effektive Dosis bedeutet die Dosis, die Symptome ausreichend lindert bei minimalen Nebenwirkungen.
Lieferung In Ganz Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 9–14 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 9–14 Tage |
| München | Bayern | 9–14 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Frankfurt Am Main | Hessen | 9–14 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 9–14 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 14–21 Tage |
| Bremen | Bremen | 14–21 Tage |
| Dresden | Sachsen | 14–21 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 14–21 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 14–21 Tage |