Imodium
Imodium
- Imodium ist in Apotheken und Online‑Apotheken in den meisten Ländern rezeptfrei (OTC) erhältlich; in einigen Regionen ist es apothekenpflichtig oder für bestimmte Darreichungsformen bzw. Kindergruppen verschreibungspflichtig. In der Apotheke ist es in der Regel ohne Rezept erhältlich.
- Wird angewendet bei akuter unspezifischer Diarrhöe (Erwachsene und Kinder ≥2 Jahre), chronischer Diarrhöe (Erwachsene, z. B. bei IBS) und zur Reduktion von Ileostomie‑Ausstoß. Wirkmechanismus: peripherer μ‑Opioid‑Rezeptor‑Agonist im Darm, der die Darmmotilität verlangsamt und die Flüssigkeitsresorption erhöht.
- Übliche Dosierung: Erwachsene: initial 4 mg, danach 2 mg nach jeder losen Stuhlentleerung (Maximaldosis 16 mg/Tag). Kinder ≥2 Jahre: initial 2 mg, danach 1 mg nach jeder losen Stuhlentleerung (altersabhängig, Max. ca. 6 mg/Tag); kontraindiziert unter 2 Jahren.
- Gabeform: oral in Form von Tabletten 2 mg, Kapseln 2 mg, oraler Lösung (1 mg/5 mL) und schnellauflösenden Filmen (2 mg).
- Wirkbeginn: tritt meist innerhalb von 1–3 Stunden ein; in vielen Fällen spürbare Besserung bereits nach etwa 1 Stunde.
- Wirkungsdauer: die Wirkung hält dosisabhängig mehrere Stunden an, typischerweise etwa 8–24 Stunden.
- Alkoholhinweis: Alkoholkonsum sollte vermieden oder eingeschränkt werden, besonders bei Lebererkrankungen; Alkohol kann Durchfall verschlechtern und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.
- Häufigste Nebenwirkung: Verstopfung; außerdem Bauchkrämpfe, Blähungen und Übelkeit; bei Überdosierung selten schwere Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen oder Atemdepression.
- Möchten Sie imodium ohne Rezept ausprobieren?
Kritische Warnhinweise & Patientenschutz (Sicherheit Zuerst)
- INN (Internationaler Freiname): Loperamid
- In Deutschland verfügbare Handelsnamen: Imodium; Loperamid‑ratiopharm® (Filme, Kapseln); Generika von Perrigo, Teva, ratiopharm
- ATC‑Code: A07DA03
- Arzneiformen & Dosierungen: Tabletten/Kapseln 2 mg; orale Lösung 1 mg/5 ml; oral lösliche Filme 2 mg
- Hersteller in Deutschland: Johnson & Johnson (Imodium), ratiopharm; weitere Generika: Perrigo, Teva
- Registrierungsstatus in Deutschland: In der Regel OTC/Apothekenpflichtig; lokale Altersangaben und pädiatrische Versionen können rezeptpflichtig sein
- OTC / Rezeptpflicht Einordnung: Meist OTC für Erwachsene; einige pädiatrische oder hochdosierte Formen rezeptpflichtig
Imodium (Wirkstoff Loperamid) ist wirksam gegen akuten Durchfall, kann aber Risiken bergen.
Bei bestimmten Erkrankungen ist die Anwendung kontraindiziert und darf nicht erfolgen.
Sofortige Alarmzeichen, bei denen ärztliche Abklärung nötig ist, sind hohes Fieber, blutiger Stuhl, starke Bauchschmerzen, keine Besserung innerhalb von 48 Stunden und Anzeichen einer Dehydratation.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht Sicherheitsbulletins und empfiehlt Verpackungsrestriktionen wie Einzeldosenblister zur Risiko minimierung.
Lagern Sie Imodium bei unter 25 °C, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern.
Bei Unsicherheit sprechen Sie sofort mit Ihrer Hausärztin oder Ihrer Apothekerin; verschreibungspflichtige Versionen können per E‑Rezept ausgestellt werden.
- Checkliste Notfallkriterien:
- Hohes Fieber
- Blut im Stuhl
- Starke, nicht erklärbare Bauchschmerzen
- Keine Besserung nach 48 Stunden
- Anzeichen von Dehydratation (Schwindel, trockener Mund, wenig Urin)
| Kontraindikation | Begründung |
|---|---|
| Kinder unter 2 Jahren | Risiko von Atemdepression und kardialen Effekten |
| Akuter dysenterischer Durchfall | Erreger können durch verlangsamte Motilität persistieren |
| Ulzerative Colitis | Gefahr von toxischem Megakolon bei Verlangsamung |
| Invasive bakterielle Enterocolitis | Nicht geeignet bei Salmonella, Shigella, Campylobacter |
| Pseudomembranöse Kolitis (C. difficile) | Kontraindiziert nach Antibiotikaassoziierter Kolitis |
Medikationssicherheit: Vorsicht bei gleichzeitiger Gabe von CYP3A4‑, CYP2C8‑ oder P‑gp‑Inhibitoren sowie bei Überdosierung wegen QT‑Risiko.
Bei Unklarheiten bitten Sie Ihre Apothekerin um einen Interaktionscheck; bei Alarmzeichen → Notaufnahme.
Risikogruppen (Schwangere, Ältere Menschen, Multimorbide Patienten)
Welche Menschen sollten vor der Einnahme besonders vorsichtig sein?
Schwangere benötigen eine kurze Risiko‑Nutzen‑Abwägung; Rücksprache mit der Gynäkologin wird empfohlen.
Stillende sollten lokale Beratung in Anspruch nehmen, insbesondere wenn das Kind gesundheitliche Auffälligkeiten zeigt.
Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Obstipation und paralytischen Ileus und sollten mit der niedrigsten wirksamen Dosis starten.
Bei Leberinsuffizienz ist die Metabolisierung reduziert; beginnen Sie niedrig dosiert und beobachten Sie engmaschig.
Patientinnen und Patienten mit kardialen Erkrankungen oder Begleitmedikation, die das QT‑Intervall verlängert, haben ein erhöhtes Arrhythmierisiko.
- Do:
- Arzt/Apotheker vor Anwendung informieren
- Dosis niedrig beginnen bei Leberinsuffizienz oder hohem Alter
- Don't:
- Nicht ohne Rücksprache bei Schwangerschaft oder Herzrhythmusstörungen anwenden
- Keine Selbstmedikation bei schwerer Lebererkrankung ohne ärztliche Kontrolle
| Risikogruppe | Empfehlung |
|---|---|
| Schwangere | Rücksprache mit Gynäkologin; Nutzen gegen Risiken abwägen |
| Stillende | Apothekenberatung; Beobachtung des Säuglings |
| Ältere Patienten | Niedrigste wirksame Dosis; Monitoring auf Obstipation |
| Leberinsuffizienz | Dosisreduktion erwägen; engmaschige Kontrolle |
In Deutschland weist das BfArM auf Altersbeschränkungen bei pädiatrischen Präparaten hin; der Hausarzt koordiniert die Therapie bei Polypharmazie.
Die Apotheke führt einen Wechselwirkungscheck (CYP3A4, CYP2C8, P‑gp) durch.
Auswirkungen Auf Alltag & Verkehrstauglichkeit
Beeinträchtigt Imodium die Fahrtüchtigkeit?
In der Regel sind zentrale Effekte bei therapeutischen Dosen selten.
Dennoch können Schwindel, Müdigkeit oder Benommenheit auftreten.
Vor Fahrtätigkeiten oder dem Bedienen von Maschinen prüfen Sie, wie Sie auf das Mittel reagieren.
Alkohol sollte vermieden werden, da er sedierende Effekte verstärken kann.
Berufe mit hoher Sicherheitsrelevanz wie Fahrpersonal oder Maschinenführer sollten Arzt oder Betriebsarzt konsultieren.
- Fahren Ja/Nein?:
- Keine Nebenwirkungen → Fahren meist unbedenklich
- Schwindel/Müdigkeit → Nicht fahren, ärztliche/apohekerliche Beratung einholen
Arbeitsrechtliche Pflichten können eine Meldung an den Betriebsarzt erforderlich machen.
FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“
In der Regel ja, wenn keine Nebenwirkungen auftreten.
Bei Schwindel, Müdigkeit oder Unwohlsein unterlassen Sie das Fahren und suchen ärztlichen Rat oder fragen die Apotheke.
Grundlagen Der Anwendung
Was ist Loperamid und wie ist es in Deutschland erhältlich?
Loperamid ist der INN des Wirkstoffs in Imodium und in Generika wie Loperamid‑ratiopharm®.
Erhältliche Arzneiformen in Deutschland sind Tabletten/Kapseln 2 mg, orale Lösung 1 mg/5 ml und orale Filme 2 mg.
Der ATC‑Code lautet A07DA03; Loperamid gehört zur Gruppe der Antipropulsiva.
Rechtlich ist Loperamid in den meisten Fällen OTC bzw. apothekenpflichtig; bestimmte pädiatrische oder hochdosierte Präparate können rezeptpflichtig sein.
Verschreibungspflichtige Versionen lassen sich per E‑Rezept in öffentlichen Apotheken oder Online‑Apotheken auslösen.
| Handelsname | Packungsgrößen | Hersteller |
|---|---|---|
| Imodium | Tabletten 2 mg (6/12/24) | Johnson & Johnson |
| Loperamid‑ratiopharm® | Filme, Kapseln 2 mg | ratiopharm |
| Generika | Tabletten 2 mg, orale Lösung | Perrigo, Teva u. a. |
Hinweis zu Erstattung: GKV/PKV‑Bedingungen variieren; bei rezeptpflichtiger Verordnung kann Erstattung möglich sein.
Dosierungsleitfaden (Standarddosierung & Verschreibung)
Wie dosiert man Imodium sicher und effektiv?
Erwachsene: Initial 4 mg, dann 2 mg nach jedem ungeformten Stuhl; maximale Tagesdosis 16 mg.
Akuttherapie ist kurz: meist 1–2 Tage; absetzen, wenn keine Besserung nach 48 Stunden.
Chronische Anwendung bei IBS nur unter ärztlicher Überwachung; Initial 4 mg/Tag und nach Bedarf titrieren.
Pädiatrie: Nicht bei Kindern unter 2 Jahren anwenden.
Bei 2–12 Jahren reduzierte Dosierung, z. B. initial 2 mg, dann 1 mg nach jedem ungeformten Stuhl, maximale Tagesdosis ca. 6 mg, lokal geltende Leitlinien beachten.
- Dosierungs‑Checkliste:
- Erwachsene: 4 mg Start, danach 2 mg pro ungeformten Stuhl
- Maximal: 16 mg/Tag
- Kinder ≥2 J.: altersgerechte Reduktion (max ~6 mg/Tag)
Bei Überdosierung besteht kardiotoxisches Risiko; in diesem Fall sofort ärztliche Hilfe suchen.
FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“
Sobald Sie sich erinnern, nehmen Sie die vergessene Dosis ein.
Verdoppeln Sie die Dosis nicht; wenn die nächste Dosis bald fällig ist, lassen Sie die vergessene aus.
Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Leber, Diabetes, Alter)
Wann ist eine Dosisanpassung erforderlich?
Leberinsuffizienz: Vorsicht geboten; verminderte Metabolisierung kann zu Akkumulation führen; niedrigere Dosis oder engmaschige Überwachung empfohlen.
Niereninsuffizienz: Anpassung meist nicht erforderlich, da primär fäkale Ausscheidung erfolgt.
Ältere Patienten: Häufige Nebenwirkung ist Obstipation; mit der niedrigsten wirksamen Dosis beginnen und auf Ileuszeichen achten.
Diabetes und Hypertonie erfordern in der Regel keine Dosisänderung, jedoch sollte die gesamte Begleitmedikation überprüft werden.
- Wann reduzieren?:
- Deutliche Leberfunktionsstörung
- Hohe Gefahr für Obstipation oder Ileus
Praktisch: Laborkontrollen und Medikationsreview durch Hausarzt/Apotheker; CYP‑Inhibitoren und QT‑verlängernde Mittel identifizieren.
Wechselwirkungen (Medikamente & Lebensmittel)
Mit welchen Wirkstoffen interagiert Loperamid?
Pharmakokinetische Interaktionen können über CYP3A4, CYP2C8 und P‑gp erfolgen; Inhibitoren dieser Systeme erhöhen Loperamidspiegel und damit das Risiko systemischer und kardialer Nebenwirkungen.
Beispiele für Interaktionspartner sind manche Makrolid‑Antibiotika, einige Antimykotika und HIV‑Proteasehemmer.
Kombination mit QT‑verlängernden Arzneimitteln sollte vermieden werden.
Alkohol verstärkt sedierende Effekte; Kaffee ist nicht kontraindiziert, kann aber selbst Durchfall fördern.
| Medikament | Risiko | Empfehlung |
|---|---|---|
| Makrolid‑Antibiotika (z. B. Clarithromycin) | Erhöhte Loperamidspiegel, QT‑Risiko | Arzt/Apotheker informieren; Alternative prüfen |
| Antimykotika (z. B. Ketoconazol) | P‑gp/CYP‑Hemmung → erhöhte Toxizität | Vorsicht; Überwachung oder Dosisanpassung |
| QT‑verlängernde Arzneimittel | Erhöhtes Arrhythmierisiko | Gleichzeitige Gabe vermeiden |
Legen Sie Ihren Medikationsplan dem Hausarzt oder der Apotheke vor; Online‑Apotheken akzeptieren Medikationslisten über das E‑Rezept.
Erfahrungsberichte & Trends (Patientenperspektive Deutschlandweit)
Was sagen Patientinnen und Patienten in Foren und Apothekenbewertungen?
Häufige Rückmeldungen: schnelle Wirkung bei Reise‑ oder akuter Gastroenteritis, oft binnen weniger Stunden.
Besorgnisse drehen sich um Nebenwirkungen, Kinderanwendung und Kosten.
Trend 2022–2026: Zunehmende Nutzung von Online‑Apotheken und Nachfrage nach oralen Filmen sowie Generika.
Patienten berichten gelegentlich über Obstipation nach erfolgreicher Behandlung.
- Positive Stichworte: schnelle Wirkung, gute Verfügbarkeit, hilfreich auf Reisen.
- Negative Stichworte: Angst vor Nebenwirkungen, Unklarheit bei Kinderdosen, Kosten/Rezepte.
Vorschlag für kurze Umfrage in der Apotheke: „Wie schnell spürten Sie eine Besserung?“ und „Hatten Sie Nebenwirkungen?“
Bezugs- Und Kaufmöglichkeiten In Deutschland (Apotheken & Preise)
Wo können Sie Imodium in Deutschland kaufen?
Imodium ist in öffentlichen Apotheken vor Ort und in seriösen Online‑Apotheken erhältlich.
Generika von ratiopharm, Stada, Teva oder Perrigo sind in der Regel günstiger als das Markenpräparat Imodium von Johnson & Johnson.
Preisbeispiele (indikativ): Tabletten 12×2 mg ≈ €3–€10; orale Lösung pro Behandlungseinheit etwas teurer.
OTC‑Imodium ist meistens privat zu zahlen; bei ärztlicher Verordnung kann Erstattung durch GKV oder PKV möglich sein, je nach Indikation und Festbetragsregelung.
| Produkt | Preis (ca.) | Hersteller |
|---|---|---|
| Imodium 12×2 mg Tabletten | ~ €5–€10 | Johnson & Johnson |
| Loperamid‑Generikum 12×2 mg | ~ €3–€6 | ratiopharm / Teva |
| Orale Lösung 1 mg/5 ml | variabel, etwas teurer pro Einheit | verschiedene Anbieter |
In unserer Online‑Apotheke ist imodium ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung in Deutschland in 9‑21 Tagen.
Wirkungsweise & Pharmakologie (Einfach Erklärt + Fachinfo)
Wie wirkt Loperamid?
Loperamid wirkt peripher an µ‑Opioidrezeptoren im Darm und verlangsamt die Darmmotilität.
Dadurch steigt die Verweildauer des Stuhls im Darm und die Wasserresorption nimmt zu, was zu festerem Stuhl führt.
Pharmafachlich ist Loperamid ein synthetisches Phenylpiperidin, strukturell verwandt mit Diphenoxylat.
Resorption erfolgt enteral, Metabolismus überwiegend hepatic, und die Ausscheidung ist primär fäkal.
Bei Leberinsuffizienz ist Vorsicht geboten wegen verminderter Metabolisierung.
- Definition:
- ATC: A07DA03
- Peripher wirkendes Antipropulsivum
Empfehlung: Für eine grafische Aufbereitung eignen sich Wirkort‑Infografiken, Wirkungskurven und Nebenwirkungsprofile für Patienteninformationen.
Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Verwendungen
Wofür ist Loperamid zugelassen?
Zugelassene Indikationen sind akuter nicht‑spezifischer Durchfall (Erwachsene, Kinder ≥2 Jahre lokal prüfen), chronischer Durchfall bei Erwachsenen und Reduktion des Ileostomie‑Ausflusses.
Off‑Label kann Loperamid zur Symptomkontrolle bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen eingesetzt werden, jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht.
Nicht empfohlen ist der Einsatz bei invasiver bakterieller Enteritis oder pseudomembranöser Kolitis.
| Indikation | Zulassung | Empfehlung / Begründung |
|---|---|---|
| Akuter Durchfall | Zugelassen (Erwachsene, Kinder ≥2 Jahre) | Sicher und effektiv bei nicht‑spezifischer Ursache |
| Chronischer Durchfall (z. B. IBS) | Zugelassen bei Erwachsenen | Nur unter ärztlicher Überwachung |
| Ileostomie‑Reduktion | Zugelassen | Hilfreich zur Reduktion des Ausflusses |
Hausärztin oder Gastroenterologe regeln die klinische Praxis in Deutschland.
Wichtige Klinische Erkenntnisse (Studien 2022–2026, DE‑Bezug)
Welche Studienergebnisse sind relevant?
Randomisierte Studien und Registerdaten aus 2022–2026 bestätigen die schnelle Symptombesserung bei akuten Diarrhoen.
Deutsche pharmakoepidemiologische Studien untersuchen Sicherheit bei Polypharmazie.
Kernbefunde: Wirksamkeit bei symptomatischer Kontrolle, anhaltende Sicherheitsbedenken bei Kindern unter 2 Jahren und bei Kombination mit P‑gp/CYP‑Inhibitoren.
- Wichtigste Ergebnisse: rasche Wirkung, gelegentliche Obstipation, Interaktionsrisiken.
- Pharmakovigilanz: Verdachtsfälle an das BfArM melden.
| Studie / Quelle | Evidenzstärke | Klinische Relevanz |
|---|---|---|
| Randomisierte Kurzzeitstudien 2022–2026 | Moderate bis hohe Evidenz | Bestätigen schnelle Symptomlinderung |
| Pharmakoepidemiologie DE | Beobachtungsdaten | Sicherheitsdaten bei Polypharmazie |
Vergleich Von Alternativen (Generika Vs. Originalpräparate)
Generika oder Markenpräparat – was spricht wofür?
Generika enthalten denselben Wirkstoff Loperamid und sind klinisch äquivalent bei gleicher Dosierung.
Das Markenpräparat Imodium hat einen hohen Wiedererkennungswert; Generika sind meist kostengünstiger.
AMNOG/G‑BA‑Entscheidungen können den Erstattungsstatus neuer Kombinationspräparate beeinflussen.
| Kriterium | Generika | Original (Imodium) |
|---|---|---|
| Wirkstoff | Loperamid | Loperamid |
| Preis | Günstiger | Teurer |
| Verfügbarkeit | Hoch | Hoch |
- Pros Generika: Preisvorteil, gleiche Wirksamkeit.
- Pros Original: Markenvertrauen, evtl. spezielle Verpackung.
Bei Unsicherheit berät die Apothekerin zur Substitutionswürdigkeit.
Häufig Gestellte Fragen (Patienten‑FAQ Zu Rezept & Kosten)
- Ist Imodium rezeptpflichtig? In der Regel OTC/apothekenpflichtig; einige pädiatrische oder hochdosierte Formen sind rezeptpflichtig.
- Übernimmt die GKV die Kosten? Meist privat zu zahlen; Erstattung möglich bei ärztlicher Verordnung und entsprechender Indikation.
- Wie lange darf man es nehmen? Akut: 1–2 Tage; bei längerer Nutzung ärztliche Kontrolle notwendig.
- Kinder? Nicht unter 2 Jahren; ab 2 Jahren altersgerechte Dosierung beachten.
- Schwangerschaft/Stillzeit? Rücksprache mit Ärztin empfohlen.
Verlinken Sie bei Bedarf auf BfArM‑ und G‑BA‑Seiten für vertiefende Informationen.
Empfohlene Visuelle Inhalte (Für Blog & SEO)
Welche Grafiken unterstützen Verständnis und SEO?
Vorschläge: Infografik zum Wirkmechanismus im Darm, eine SEO‑freundliche Vergleichstabelle Generika vs. Original, ein Dosierungs‑Flowchart und eine Kontraindikationen‑Checkliste.
Packungsfotos (Imodium, Loperamid‑ratiopharm®) mit Alt‑Tags wie „Imodium“, „Loperamid Tabletten“ verbessern Auffindbarkeit.
Accessibility: Druck‑freundliche Checkliste und klar beschriftete Icons einbinden.
Quellenangaben: BfArM, EMA und Herstellerdaten für E‑E‑A‑T verwenden.
Zulassung & Regulierung In Deutschland (BfArM, G‑BA, AMNOG)
Wie ist das regulatorische Umfeld für Loperamid in Deutschland?
Das BfArM überwacht Zulassung und Sicherheitsbulletins; EMA‑Informationen gelten ergänzend.
Der G‑BA bewertet den Nutzen neuer Indikationen; AMNOG beeinflusst Preisverhandlungen und Erstattungsstatus.
OTC‑vs. Rx‑Einstufung hängt von Formulierung und Altersangaben ab.
Unerwünschte Wirkungen sind an das BfArM zu melden.
- Praktischer Ablauf: Zulassung → Nutzenbewertung (G‑BA) → Preisverhandlung (AMNOG) → Erstattung
Apotheker prüfen Rezepte, geben Substitutionshinweise und informieren Patientinnen über sichere Anwendung.
Lagerung & Handhabung (Inkl. Reisen Innerhalb Der EU)
Wie lagert man Imodium richtig, gerade auf Reisen?
Lagerung: Raumtemperatur unter 25 °C, trocken und lichtgeschützt.
Orale Flüssigkeiten nicht einfrieren.
Reisehinweis: Originalverpackung und Packungsbeilage mitführen; bei verschreibungspflichtigen Mengen ärztliche Bescheinigung empfehlen.
Bei Flugreisen sind Sicherheitskontrollen zu beachten; EU‑Grenzübertritte in der Regel erlaubt, nationale Regelungen prüfen.
Abgelaufene Präparate in der Apotheke entsorgen.
- Reise‑Medikamenten‑Kit:
- Originalverpackung
- Packungsbeilage
- Notfallkontakte / Hausarzt
Hinweise Zur Richtigen Anwendung & Beratung (Integration In Alltag)
Wie wendet man Imodium sinnvoll im Alltag an?
Einnahme bei Auftreten von flüssigem Stuhl, nicht prophylaktisch bei unbekannter Ursache.
Wichtig: Flüssigkeits‑ und Elektrolytausgleich mit Wasser oder oralen Rehydratationslösungen.
Ernährung: leichte Kost, Alkohol vermeiden; Kaffee reduzieren kann sinnvoll sein.
Hausarzt und Apotheker prüfen Medikationsplan, mögliche Interaktionen und die geeignete Packungswahl (Tabletten vs. Lösung für Kinder).
- Was der Patient dem Hausarzt sagen sollte:
- Dauer und Schwere des Durchfalls
- Bestehende Vorerkrankungen
- Aktuelle Medikamentenliste
- Allergien
Empfehlung: Wenn Durchfall länger als 48 Stunden anhält oder Fieber/Blut im Stuhl auftritt → ärztlich abklären.
Lieferung In Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 9–14 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 9–14 Tage |
| München | Bayern | 9–14 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Frankfurt am Main | Hessen | 9–14 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 9–14 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 9–14 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 9–14 Tage |
| Bremen | Bremen | 9–14 Tage |
| Dresden | Sachsen | 9–14 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 9–14 Tage |